 |
Deutsche Kommunistische Partei
|
|
|
» Start
» Termine
|
|
|
|
Esslingen:
Mi | 11.5.2005 | 1900 | "Wienerwald"
(Marktplatz 5)
28. Offener Linkstreff
Gewerkschaften vor der Entscheidung:
Sich den Lohndiktaten beugen oder kämpfende Gegenmacht werden?
- Ja, wo sind denn "unsre lieben Sozialpartner" von
gestern? Täglich Horrormeldungen über Massenentlassungen, Abbau von
Weihnachts- und Urlaubsgeld, von Löhnen und Gehältern und unbezahlt
länger arbeiten! DDR weg - "Sozialpartner" weg? Maske fallen
gelassen? Schluß mit Zugeständnissen aus Angst vor Sozialismus? Auch
das. Vor allem aber:
- Weltweit freie Wildbahn für die Jagd nach Maximalprofiten:
Hemmungsloser Kapital-, Waren- und Menschentransfer. Alle Regulierungen
für Arbeits- und Umweltschutz oder zur Daseinsvorsorge, alle Sozial-,
Lohn- und Lebensstandards, die der Profitsteigerung im Wege stehen, werden von
künstlicher Tsunami-Welle weggespült. Deshalb auch Nein zur
EU-Verfassung, die das zementiert.
- Scheinbar absolut paradox: An der Spitze des immer brutaleren
Klassenkampfs von oben steht auf staatlicher Ebene SPD-Bundeskanzler
Schröder, der "Kanzler der Bosse" (mit Agenda 2010, Hartz IV
usw.), und dessen Rosa-Oliv-Koalition in enger Komplizenschaft mit den
Schwarz-Gelben.
- Ist deren stereotype Behauptung wahr: Es gibt keine Alternative?
Ein Heer von Politikern, Professores, Journalisten etc. übt sich in der
täglichen Wäsche unserer Hirne. "Herr vergib ihnen
nicht, denn sie wissen, was sie tun!"
- Co-Management der geniale Ausweg? Halb oder ganz erpresst wollen
wir "unseren Betrieb" wie gewünscht
"konkurrenzfähig" machen. "Mitgestalten" den
Abstieg in Richtung ungarischer oder indischer Löhne. Das ist nicht einmal
ein Notausgang. Das ist Selbstverstümmelung, die in Armut und Elend
mündet.
- Es gibt nur eine echte Alternative! Im Bündnis mit allen
sozialen und globalisierungskritischen Bewegungen den hinhaltenden Widerstand
gegen Lohn- und Sozialabbau verbinden mit dem Kampf für eine
antimonopolistische Regierung, die u. a. die Konzerne und Großbanken
kontrolliert und Betriebsverlagerungen ins Ausland besteuert. Einfacher geht es
leider nicht.
Darüber spricht einleitend und steht als Gesprächspartner zur
Verfügung:
Dipl.-Ing. Roland Winkler, Betriebsrat und Gewerkschaftsfunktionär
Es laden u.a. ein:
Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und
Kommunistische Partei Griechenlands (KKE)
|
23.3.2005
|
|